E.ON nimmt im niedersächsischen Papenburg im Rahmen des Deutschlandnetzes des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) sechs Schnellladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten in Betrieb. Zwölf E-Fahrzeuge können mit mindestens 200 kW und bis zu 400 kW Ladeleistung geladen werden. Moderne E-Autos sind damit innerhalb von rund 20 Minuten bereit für die nächste Fahretappe.
Der Standort befindet sich auf dem Parkplatz des Einrichtungshauses Möbel ALBERS, am Deverweg 18 in Papenburg, nahe der deutsch-niederländischen Grenze. Er liegt verkehrsgünstig in unmittelbarer Nähe zur B70, einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung im Emsland. Die gute Anbindung macht den Standort ideal für Ladestopps von Touristinnen und Touristen sowie für Anwohnerinnen und Anwohner. In der fußläufigen Umgebung befinden sich neben dem Möbelhaus mit öffentlich zugänglichen Sanitäranlagen auch zahlreiche Einrichtungen des täglichen Bedarfs. Darunter Supermärkte, Drogerien und gastronomische Angebote. Zudem planen E.ON und Möbel ALBERS drei weitere Schnellladestandorte an den Filialen des Möbelhändlers in Meppen, Stralsund und Greifswald.
Patrick Schnieder, Bundesverkehrsminister: „Mit dem neuen Schnellladestandort in Papenburg stärken wir die Ladeinfrastruktur genau dort, wo Menschen leben, arbeiten und unterwegs sind. Das ist ein weiterer wichtiger Baustein im Deutschlandnetz, mit dem wir bundesweit 9.000 ultraschnelle Ladepunkte schaffen – für komfortables und verlässliches Laden in der Stadt, auf dem Land und an der Autobahn.“
Dagmar Fehler, CEO und Sprecherin der NOW GmbH: „Wer mit dem E-Auto unterwegs ist, will unkompliziert und schnell laden können – genau das macht der neue Deutschlandnetz-Standort in Papenburg möglich. Gut erreichbare Ladeplätze und viele Möglichkeiten, den Ladestopp sinnvoll zu nutzen, sorgen dafür, dass das Laden ganz nebenbei funktioniert. Gemeinsam mit dem BMV und Betreiberunternehmen wie E.ON arbeiten wir im Deutschlandnetz daran, Elektromobilität noch alltagstauglicher zu machen.“
Modernes Setup mit Designdächern, Photovoltaikanlage und Nutzerführung
Ludolf von Maltzan, Business Manager Deutschland bei E.ON Drive Infrastructure: „Am neuen Deutschlandnetz-Standort in Papenburg kommen gleich drei moderne Designdächer zum Einsatz, die funktionale und gestalterische Aspekte miteinander verbinden. Sie bieten nicht nur Schutz vor Witterungseinflüssen, sondern dienen zugleich als Informationssystem: Eine integrierte digitale Anzeige im Designdach informiert über freie Ladeplätze sowie über den aktuellen Kilowattstundenpreis beim Ad-hoc-Laden.“
Wie an allen Standorten von E.ON Drive Infrastructure laden E-Mobilisten in Papenburg 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien. Zur Unterstützung eines nachhaltigen Betriebs, verfügt jedes der drei Dächer über eine eigene Photovoltaikanlage mit neun kWp Nennleistung pro Dach. Die erzeugte Energie wird direkt für den Ladebetrieb vor Ort genutzt.
Breite Parkplätze für barrierefreies Laden
Die Ladevorgänge können bequem mit gängigen Ladekarten und Lade-Apps, etwa der E.ON Drive Comfort App, oder per Kreditkartenterminal an der Ladesäule gestartet und bezahlt werden.
Der Standort in Nordwestdeutschland ist im sogenannten L-Setup des Deutschlandnetzes ausgeführt und bietet damit insgesamt 12 Ladeplätze mit Parkplatzdetektion. Die barrierearme Gestaltung umfasst zwei extrabreite Stellplätze. Für Nutzfahrzeuge – etwa E-Transporter oder E-Pkw mit Anhänger – steht ein überlanger Ladeplatz (3 × 7 Meter) zur Verfügung. Für zusätzlichen Komfort sind einige Ladeplätze als Durchfahrtslösung gestaltet, so dass kein Rangieren notwendig ist.
Über 170 E.ON Schnellladestandorte für das Deutschlandnetz
Mit dem Deutschlandnetz schafft das Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit Ladestationsbetreibern 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte für Elektroautos an mehr als 1.000 Standorten. Insgesamt investiert werden rund 2,3 Mrd. Euro in die Errichtung und den Betrieb der Standorte. Diese entstehen in ländlichen Regionen, in Städten und an unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen. Weitere E.ON Standorte für den Ausbau des Deutschlandnetzes befinden sich in der Bauphase.






